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Hitsch54-Trophy - DAS Fussball-Grümpi



17.05.2010

Aroser Männerrunde zählt zu den treusten Nati-Fans
Während des Winters müssen sich die Fans des EHC Arosa mit 1.-Liga-Kost begnügen. Zum Dessert reist eine kleine Gruppe von ihnen schon seit vielen Jahren an die Eishockey-WM. Zurzeit weilen sie in Mannheim in Deutschland. [mehr]

23.02.2010

Trotz Abgängen mit Ritsch und Zuversicht in die Zukunft
Trotz der Enttäuschung über das vorzeitige Saisonende blickt man beim EHC Arosa positiv in die Zukunft. Trainer Andreas Ritsch dürfte im Gegensatz zu einigen Spielern dem Bündner 1.-Liga-Eishockey-Klub erhalten bleiben. [mehr]

22.02.2010

Saisonende nach Niederlage in Frauenfeld
Der EHC Arosa hat gestern mit einer 4:8-Niederlage in Frauenfeld die 1.-Liga-Saison beendet. Den Aroser Erfolgen in den ersten beiden Spielen liessen die Thurgauer drei Siege nacheinander folgen und zogen damit in den Halbfinal ein. [mehr]

21.02.2010

Arosa vergibt auch zweiten Matchpuck
Der EHC Arosa muss weiter um den Halbfinal-Einzug bangen. Die Bündner verloren gestern zu Hause gegen Frauenfeld mit 2:3, womit die Serie nun 2:2 steht. Heute kommt es zum fünften und entscheidenden Spiel. [mehr]

20.02.2010

Ritsch: «Mein Team wollte es zu gut machen»
Heute trifft der EHC Arosa in den 1.-Liga-Eishockey-Playoffs zum vierten Mal auf Frauenfeld. Mit einem Heimsieg könnten die Bündner die Best-of-5-Serie beenden. [mehr]

19.02.2010

EHC Arosa vergibt ersten Matchpuck
In einem schnellen, intensiven Match hat der EHC Arosa gestern in Frauenfeld das dritte Playoff-Viertelfinalspiel mit 2:6 verloren und so die erste Chance zur Qualifikation für die Halbfinals verpasst. [mehr]

18.02.2010

EHC Arosa könnte alles klarmachen
Nach dem 5:4-Erfolg am Dienstag gegen Frauenfeld steht die Tür für den EHC Arosa in die Playoff-Halbfinals weit offen. Die erste von drei Chancen, den Qualifikationssieger und letztjährigen Schweizer Amateur-Meister in der Best-of-5-Serie zu bezwingen, bietet sich den Schanfiggern heute Abend (Beginn: 20 Uhr). «Wir wollen den Sack in Frauenfeld zumachen», sagt Andreas Ritsch. Der Aroser Trainer ist überzeugt, dass die verletzungsbedingt geschwächten Thurgauer auch ein drittes Mal zu besiegen sind. Bis auf Curdin Cola (Knie) und Sandro Schett (Zehen) stehen Ritsch in Frauenfeld alle Spieler zur Verfügung.

Quelle: Die Südostschweiz

17.02.2010

Severin Cavegn schiesst Arosa Richtung Playoff-Halbfinals
Die 1.-Liga-Eishockeyaner des EHC Arosa sind dem Playoff-Halbfinal nahe. Sie gewannen gestern Abend auch die zweite Partie gegen Frauenfeld. Severin Cavegn traf nach 7:31 Minuten in der Verlängerung zum 5:4-Sieg für die Bündner. [mehr]

16.02.2010

Cavegn: «Wir haben erst ein Spiel gewonnen – mehr nicht»
Die 1.-Liga-Eishockeyaner des EHC Arosa empfangen heute Frauenfeld zum zweiten Playoff-Viertelfinalspiel. Nach dem 3:2-Erfolg am Samstag liegen die Vorteile bei den Bündnern. Stürmer Severin Cavegn warnt aber vor zu grosser Euphorie. [mehr]

14.02.2010

Severin Cavegn schiesst Arosa ins Glück
Mit einem überraschenden, insgesamt eher glücklichen 2:3-Erfolg in Frauenfeld ist der EHC Arosa gestern optimal in die Playoffs gestartet. Die Tore für die Schanfigger erzielten Cavegn (zwei) und Ziegler. [mehr]

13.02.2010

Drei Bündner wollen Arosa das Leben schwer machen
Der EHC Arosa trifft heute im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals in der 1. Liga auf den EHC Frauenfeld. Beim Schweizer Eishocky-Amateurmeister spielen mit Anthony Schläpfer, Merlin Tröndle und Jann Pargätzi gleich drei Bündner mit. [mehr]

07.02.2010

Bülach fängt Arosa auf der Ziellinie ab
In einem turbulenten 1.-Liga-Eishockeyspiel hat gestern Bülach ein Powerplay-Tor gereicht, um Arosa mit 1:0 zu schlagen. Bülach verdängte mit diesem Resultat die Gäste noch vom ersten Rang der Zwischenrunde der Gruppe 1. [mehr]

04.02.2010

Arosa dreht 0:1-Rückstand und erreicht die Playoffs
Der 1.-Liga-Eishockey-Klub EHC Arosa hat die Playoff-Qualifikation geschafft. Den entscheidenden Treffer beim 2:1-Sieg erzielte Daniel Pfister zu Beginn des Schlussdrittels. [mehr]

04.02.2010

Monika Waidacher: «Es ist ein mega, mega cooles Gefühl»
Die 19-jährige Aroserin Monika Waidacher ist am Montag mit dem Eishockey-Nationalteam der Frauen an die Olympischen Spiele abgereist. Ob sie in Vancouver auch zum Einsatz kommen wird, entscheidet sich spätestens am 13. Februar. [mehr]

03.02.2010

«Je schneller wir alles klarmachen, desto besser»
Der 1.-Liga-Eishockey-Klub EHC Arosa steht vor der Playoff-Qualifikation. Captain Marc Haueter ist überzeugt, dass sein Team heute gegen Herisau den noch fehlenden Erfolg realisieren kann. [mehr]

31.01.2010

Arosas wichtiger Schritt Richtung Playoffs
Mit dem Sieg im Penaltyschiessen gegen den SC Weinfelden hat der EHC Arosa gestern Abend einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Eine zwischenzeitliche 3:1-Führung reichte den Schanfiggern aber nicht zu drei Punkten. [mehr]

30.01.2010

In Tiefencastel das Zuhause, in Arosa das sportliche Glück
Der EHC Arosa steht in der 1. Liga unmittelbar vor der Playoff-Qualifikation. Dafür muss er heute aber das zweite Zwischenrunden-Heimspiel gegen Weinfelden gewinnen. Stürmer Curdin Cola ist überzeugt, dass dies gelingen wird. [mehr]

27.01.2010

Drei Tischhauser-Tore bei Arosas Sieg in Wil
Nach harzigem Beginn steigerte sich der Eishockey-Erstligist EHC Arosa gestern in Wil und kehrte schliesslich mit einem 6:4-Erfolg und drei hart erarbeiteten Punkten ins Schanfigg zurück. Arosa drehte dabei einen 1:3-Rückstand. [mehr]

26.01.2010

Arosa tritt beim Schlusslicht Wil an
Nach dem 4:1-Erfolg gegen Wetzikon am Samstag müssen die 1.-Liga-Eishockeyaner des EHC Arosa heute Abend schon wieder antreten. Im zweiten Spiel der Zwischenrunde spielen sie auswärts gegen Wil (Spielbeginn 20.15 Uhr). Die St. Galler, welche seit wenigen Wochen vom Engadiner Jürg Müller trainiert werden, belegen in der Tabelle den letzten Rang. Entsprechend klar und unmissverständlich ist die Zielsetzung von Andreas Ritsch. Der Aroser Trainer möchte mit drei weiteren Punkten die Spitzenposition verteidigen und einen weiteren Schritt Richtung Playoffs-Teilnahme machen. Für diese qualifizieren sich nach den insgesamt fünf Partien nur der Erste und Zweite der Zwischenrunde.

Quelle: Die Südostschweiz

24.01.2010

Start in die Zwischenrunde mit drei Punkten
Dem EHC Arosa ist der Start in die Zwischenrunde geglückt. Die Bündner 1.-Liga-Eishockeyaner besiegten gestern Abend Wetzikon mit 4:1. Matchwinner für die Bündner war Rico Bonorand mit drei Skorerpunkten. [mehr]

23.01.2010

Sandro Schetts Ziele sind neuer Vertrag und Playoffs
Heute starten die 1.-Liga- Eishockeyaner des EHC Arosa gegen Wetzikon in die Zwischenrunde. Stürmer Sandro Schett ist überzeugt, dass er mit seinem Team die gute Ausgangslage nutzen und die Playoffs erreichen wird. [mehr]

17.01.2010

Arosa gewinnt gegen nächsten Gegner
Die 1.-Liga-Eishockeyaner des EHC Arosa haben gestern die Qualifikation mit einem 5:2 gegen Wetzikon abgeschlossen. Im ersten Spiel der Zwischenrunde gastieren die Zürcher Oberländer am nächsten Samstag erneut im Schanfigg. [mehr]

15.01.2010

Der EHC Arosa empfängt Wetzikon
In der Eishockey-Meisterschaft der 1. Liga spielt der EHC Arosa morgen zu Hause gegen Wetzkon. Da es sich um die 22. und letzte Runde der Qualifikation handelt, werden alle Partien der Gruppe 1 gleichzeitig um 17.30 angepfiffen.

Den Vorstoss unter die ersten sechs kann Arosa für die Zwischenrunde nicht mehr schaffen. Dennoch sind die Bündner gewillt, ihre Ungeschlagenheit in diesem Kalenderjahr zu wahren und gleichzeitig die Siegesserie auf vier Spiele auszudehnen. Ein weiterer Erfolg wäre auch von Bedeutung, da die Hälfte der in der Qualifikation eroberten Punkte in die Zwischenrunde mitgenommen wird. In der Zwischenrunde spielen die ersten sechs und die letzten sechs der Tabelle untereinander. Die letzten Sechs ermitteln dabei noch die beiden letzten Playoff-Viertelfinalisten. (bt)

10.01.2010

EHC Arosa mit drittem Sieg in Serie
Der EHC Arosa fährt weiter auf der Erfolgsstrasse: Die 1.-Liga-Eishockeyaner holten sich gestern den dritten Sieg in Serie und fertigten Uzwil mit 4:2 ab. Entscheidend war Arosas Leistungssteigerung ab dem Mitteldrittel.

Von Hanspeter Rennhard

Dass der EHC Arosa die Masterrunde (Ränge 1 bis 6) nicht mehr erreichen kann, stand schon vor dieser zweitletzten Qualifikationsrunde und dem Heimspiel gestern gegen den EHC Uzwil fest. Doch mit Blick auf den Klassenerhalt ist jeder erreichte Punkt wichtig. Mit diesem Sieg hat es die Truppe von Trainer Andreas Ritsch immerhin geschafft, in der fünf Spiele umfassenden Zwischenrunde (einfache Runde der Teams auf den Plätzen 7 bis 12) dank besserer Platzierung drei Heimspiele zu erhalten.

Zuerst unter Dauerdruck ...
Die Platzherren hatten viel Mühe, richtig ins Spiel zu finden. Das führte im Startdrittel zu einer weitgehenden Dominanz der Besucher. Das Gästeteam unter Coach Roger Bader trat entschlossener auf, gewann mehr Zweikämpfe und führte im Mannschaftsspiel die deutlich feinere Klinge. Mehrmals brannte es lichterloh vor dem Arosa-Kasten, doch der starke Torhüter Flavio Lüdke konnte seinen Kasten rein halten.
Durch das Übergewicht der St. Galler waren die Arosa-Verteidiger auch gezwungen, an die Limite zu gehen, was auch zu Strafen führte. Natürlich hatte die Equipe von Trainer Andy Ritsch auch einige Konterchancen, doch verbrachte Gäste-Goalie Juliano Gallmann eher ein ruhiges Startdrittel.

... aber dann die Wende
Das änderte sich im Mittelteil schlagartig. Doch die Aroser erwiesen sich im Abschluss vorerst als zu wenig clever. Die Möglichkeit zur Führung vergab Fabian Ziegler (24.), als er allein vor dem Gästehüter scheiterte. Doch mit diesen Torszenen war das Spiel so richtig lanciert und Sekunden vor der Spielhälfte gingen die Gastgeber durch ein Powerplay-Tor (Ziegler) in Führung.

Das gab Appetit auf mehr, doch so wie im Startteil die Uzwiler nicht trafen, versiebte nun das Heimteam Chancen zu Hauf. Grober Sünder war auch Arosa-Topskorer Severin Cavegn. Schliesslich holten sich die Schanfigger drei Sekunden vor dem zweiten Tee doch noch die etwas beruhigende 2:0-Führung. Erneut im Powerplay, nach sattem Schuss von der blauen Linie aus von Aron Tischhauser.

Nachdem die Ostschweizer im Schlussdrittel nach nur 118 Sekunden den ersten Treffer markierten, wurde es für Arosa doch noch brenzlig. Doch für eine erste Klärung sorgte Cavegn: Nachdem er kurz zuvor gescheitert war, schlenzte er die Scheibe 58 Sekunden nach dem Anschlusstreffer zur 3:1-Führung ins Netz. Der zweite Treffer von Tischhauser war später die endgültige Entscheidung.

Quelle: Die Südostschweiz

08.01.2009

EHC Arosa empfängt den EHC Uzwil
In der 1. Liga, Gruppe 1, setzt der EHC Arosa seine Serie von Heimspielen morgen gegen den EHC Uzwil (20 Uhr) fort. Zwei Runden vor Ende der Qualifikation steht fest, dass die Equipe von Trainer Andreas Ritsch die Masterround der besten sechs Teams nicht mehr erreichen kann, da das sechstplatzierte Ceresio, das sechs Zähler mehr aufweist als die Schanfigger, die bessere Bilanz in den direkten Duellen aufweist. (bt)

07.01.2010

Trotz nur zweier Treffer ein klarer Aroser Sieg
Der EHC Arosa hat gestern das drittletzte Qualifikationsspiel in der 1.-Liga-Eishockey-Meisterschaft gegen Bülach mit 2:1 gewonnen. Trotz des knappen Schlussresultats war der Sieg mehr als verdient. [mehr]

03.01.2010

Steigerung bringt Arosa drei Punkte
Dem EHC Arosa ist der Start ins neue Jahr geglückt. In der viertletzten Partie der Qualifikation bezwangen die 1.-Liga-Eishockeyaner aus dem Schanfigg gestern dank Leistungssteigerung im Schlussteil den EHC Frauenfeld mit 5:4. [mehr]

06.01.2010

Ritsch denkt schon an Zwischenrunde
In der drittletzten 1.-Liga- Qualifikationsrunde trifft der EHC Arosa heute auf Bülach (20 Uhr). Trainer Andreas Ritsch fordert von seinem Team Engagement und drei Punkte. [mehr]

27.12.2009

Eishockey-Managerin ohne Atempause
Beatrice Waidacher ist immer auf Achse: Am Spielfeldrand, im Klubstübli des EHC Arosa oder zuhause. Denn die 45-Jährige hat acht Kinder – und alle spielen Eishockey. Auch zwischen den Jahren gibt es keine Verschnaufpause. [mehr]

24.12.2009

Unglückliche Niederlage zum Jahresabschluss
Die Siegesserie des EHC Arosa ist zu Ende. Gestern verloren die 1.-Liga-Eishockeyaner gegen Pikes Oberthurgau mit 4:5 im Penaltyschiessen. René Stüssi traf als einziger Spieler in der finalen Ausmarchung. [mehr]

23.12.2009

Mit dem Erfolg ist die Freude zurückgekehrt
Arosa ist in der 1.-Liga-Eishockey-Meisterschaft das Team der Stunde. Zuletzt gab es drei Siege in Folge. Verteidiger Aron Tischhauser hofft, heute gegen Pikes Oberthurgau das Jahr mit einem weiteren Erfolg abschliessen zu können. [mehr]

21.12.2009

Mit Sieg gegen Winterthur die Krise beendet
Acht Tage nach Leader Dübendorf hat der EHC Arosa gestern ein weiteres 1.-Liga-Spitzenteam übertrumpft. Vor fast 600 Fans bezwangen die Schanfigger Eishockeyaner Winterthur mit 7:1 und rücken damit in der Tabelle auf Rang 8 vor. [mehr]

19.12.2009

Bonorand: «Wir haben alles wohl zu leger genommen»
Mit vier Treffern gegen Leader Dübendorf war Rico Bonorand beim 5:2-Sieg am letzten Samstag der Matchwinner des EHC Arosa. Morgen gegen Winterthur hat der Stürmer mit seinem Team in der 1. Liga die nächsten drei Punkte im Visier. [mehr]

13.12.2009

Als Sportchef Meier hinter die Bande stand, drehte Arosa auf
Der EHC Arosa gewann gestern gegen Leader Dübendorf nach einem 0:2-Rückstand noch mit 5:2. Matchwinner für die Bündner 1.-Liga-Eishockeyaner waren Rico Bonorand und Severin Cavegn mit je vier Skorerpunkten. [mehr]

12.12.2009

ENDLICH. Der EHC Arosa gibt die Rote Laterne nach dem 5:2 Sieg gegen Leader Dübendorf ab. Weiter so Jungs!

12.12.2009

«Ich will ein Team mit Leidenschaft»
Michael Meier hofft heute in der 1.-Liga-Eishockey-Meisterschaft gegen Leader Dübendorf auf einen Sieg des EHC Arosa. Der Sportchef stellt sich (noch) hinter Trainer Andreas Ritsch; er sieht die Gründe für die Misere bei der Mannschaft.

Von René Weber

Als am späten Mittwochabend im «Clubstübli» in der Eishalle Obersee noch heftig lamentiert wurde, warum man den 4:2-Vorsprung gegen Aufsteiger Herisau verspielt hatte, war Arosas Sportchef Michael Meier längst auf dem Heimweg. Im Gegensatz zu Präsident Roger Meier, der mit enttäuschten Fans den Dialog suchte, mochte Michael Meier nicht reden. Zu gross war seine Enttäuschung, dass sein Team den Zweitorevorsprung nach 40 Minuten nicht in drei Punkte ummünzen konnte.

Michael Meier versucht in den Tagen danach, ruhig Blut zu bewahren. Dass die Stimmung in Arosa, welche vor nicht einmal zwölf Monaten euphorisch war wie viele Jahre zuvor nicht, inzwischen negativ und gehässig ist, muss er täglich feststellen. «Überall werde ich gefragt, wann wir endlich etwas gegen den Misserfolg unternähmen», erzählt der ehemalige Nationalligaspieler. Eine Antwort auf die Frage hat er nicht. Meier ist, wie viele Fans des Traditionsklubs, einfach nur ratlos. «Ehrlich gesagt, ich weiss nicht, was jetzt das Richtige ist. Der Trainer allein ist bestimmt nicht schuld. Auch am spielerischen Potenzial fehlt es der Mannschaft eigentlich nicht.»

Einzelgespräche stehen an
Meier ist klar, dass Trainer Ritsch vielerorts als Sündenbock ausgemacht ist. So sei es im Sport. «Dies weiss unser Trainer», so der Sportchef. Ritsch auszuwechseln ist für Meier im Moment aber kein Thema. «Ich halte am Trainer fest.» Wie lange er dies tun will oder besser gesagt kann, lässt er aber offen. «Ich sehe das Problem bei den Spielern. Zu viele bringen die Leistung nicht, zu welcher sie fähig wären.» Woran das liegt, weiss er nicht. «Es bringt auch nichts, wenn ich jetzt in der Garderobe ein Donnerwetter veranstalte. Ich werde in der nächsten Woche mit einigen unter vier Augen reden müssen.» Die so genannten Leistungsträger werde er sich prioritär zur Brust nehmen. «Es hat Spieler im Team, die die Fehler ihrer Teamkollegen kritisieren, ihre eigene Leistung seit Wochen aber nicht bringen.»

Keine neuen Spieler
Die reglementarische Möglichkeit, bis Ende Jahr das Kader mit zwei Zuzügen zu vergrössern und damit einen zusätzlichen Konkurrenzkampf zu schaffen, schliesst Meier aus. Zum einen würden die finanziellen Mittel fehlen, zum andern seien keine Spieler auf dem Markt, die das Team qualitativ verstärken würden. «Jene Akteure, die in der Nationalliga nicht zum Einsatz kommen und zu haben wären, bringen uns nicht weiter.» Trotz der sportlich unbefriedigenden Situation hat er die Überzeugung, dass die Aroser Mannschaft auch ohne neue Spieler genügend stark sei, um vom Tabellenende wegkommen zu können.

Dass zuletzt kaum Anzeichen einer Verbesserung der Situation auszumachen waren, beschäftigt Meier. Allein das fehlende Selbstvertrauen dafür verantwortlich zu machen, ist ihm zu einfach. «Der hinterste und letzte Spieler muss sich endlich bewusst werden, um was es geht. Wenn man Niederlagen akzeptiert und sich nicht dagegen wehrt, ist man ein Verlierer.»

Am gleichen Strick ziehen
Meier sagt, dass auch Trainer Ritsch gefordert sei. «Jetzt müssen Punkte her – egal, gegen wen und wie.» Heute gegen Spitzenreiter Dübendorf sei dies ein schwieriges Unterfangen. Es müssten aber endlich Emotionen ins Spiel kommen. «Ich will ein Team sehen, das mit Leidenschaft kämpft. Wenn alle am gleichen Strick ziehen und wir unsere Fehler auf ein Minimum reduzieren, sehe ich durchaus Chancen, gegen Dübendorf bestehen zu können», so Meier. Falls nicht, wird nach dem Match in Arosa wieder diskutiert werden. Dass sich der Sportchef dann im «Clubstübli» daran beteiligt, ist kaum anzunehmen.

Quelle: Die Südostschweiz

10.12.2009

Zwei Punkte gewonnen, den dritten verloren
Arosa kommt weiter nicht vom Fleck. Trotz einer 4:2-Führung gewann er gestern in der 1.-Liga-Meisterschaft gegen Herisau erst in der Overtime mit 5:4 und verschenkte damit einen Punkt. [mehr]

09.12.2009

«Vielleicht waren wir alle nach der letzten Saison blauäugig»
Alles andere als drei Punkte sind für Torhüter Flavio Lüdke heute kein Thema. Will der EHC Arosa in der 1.-Liga-Eishockey-Meisterschaft die Playoffs erreichen, ist ein Sieg gegen Herisau tatsächlich Pflicht. [mehr]

06.12.2009

Bittere Arosa-Niederlage am Ende einer tollen Aufholjagd
Der EHC Arosa hat in der 1.-Liga-Eishockey-Meisterschaft eine weitere ärgerliche Niederlage erlitten. Zu Hause gegen Ceresio machten die Bündner gestern zwar einen 0:3-Rückstand wett. Am Ende verloren sie aber gleichwohl. [mehr]

05.12.2009

Kündig: «Natürlich kann und muss auch ich mich steigern»
Für den EHC Arosa steht heute Abend das nächste 6-Punkte-Spiel auf dem Programm. Gegen Ceresio sei ein Sieg Pflicht, sagt Routinier Marcel Kündig. Der zuletzt viel kritisierte Stürmer will seinen Teil dazu beitragen. [mehr]

29.11.2009

Drei Punkte bringen Arosa vom Tabellenende weg
Der EHC Arosa kann es doch noch. Gestern Abend besiegten die 1.-Liga-Eishockeyaner aus dem Schanfigg den EC Wil mit 6:3. Dank dem dritten Saisonsieg konnte Arosa die rote Laterne des Tabellenletzten an Aufsteiger Herisau abgeben.

Von René Weber

Eishockey. – «Endlich spielen sie so, wie es sich für den EHC Arosa gehört», sagte in der ersten Drittelspause ein älterer Herr zu seinem Kollegen. Dieser, je einen Bierbecher und und eine Bratwurst in den Händen haltend, nickte ihm zustimmend zu. Auch wenn längst nicht alles Gold war, was das Heimteam bot, waren in der Eishalle Obersee nicht nur die beiden Aroser Fans nach 20 Minuten zufrieden. 3:1 führte das Heimteam dank Treffern von Pierino Bigliel, Rico Bonorand und Goran Manojlovic, der gestern den verletzten Marc Haueter als Captain vertrat, zu diesem Zeitpunkt – verdient und diskussionslos. Zweifel, dass der Tabellenletzte gegen Wil den dritten Saisonsieg feiern kann, waren kaum angebracht. Der Gast, der ohne acht Stammspieler angetreten war, hatte bis zu diesem Zeitpunkt nur eine erwähenswerte Aktion. Diese nutzten die St. Galler durch Patrick Mäder aber eiskalt zum Anschlusstreffer aus. Wie schon am Mittwoch bei der unnötigen Heimniederlage gegen Weinfelden brachte der Gegentreffer die Aroser Mannschaft aus dem Konzept.

Vom 3:1 zum 3:3 und 6:3
Arosa dominierte das Geschehen zwar auch nach der ersten Pause, leistete sich nun aber Aussetzter, für die es keine Entschuldigung gibt. Flavio Lüdkes unmotivierter Ausflug aus dem Tor und eine kollektive Unkonzentriertheit Sekunden später führte in der 25. Minute schliesslich zu den Wiler Tore 2 und 3. Nun hatte Arosa-Trainer Andreas Ritsch genug. Er beanspruchte unmittelbar nach dem 3:3 sein Time-out und wies seine Akteure lautstark zurecht. Diese (Kurz-)Pause zeigte Wirkung. Plötzlich spielten und kämpften die Aroser Akteure wieder so, wie sie dies schon zu Beginn der Partie taten. Dem Angriffsfeuerwerk des Heimteams hatte die Gäste nun nichts mehr entgegenzusetzen. Immer wieder waren sie vor unlösbare Probelem gestellt. Dies hatte richtigerweise schnell auch Auswirkungen aufs Resultat. Fabian Ziegler, Daniel Pfister und Raphael Brun erhöhten noch vor der zweiten Drittelspause zum 6:3 für Arosa. Damit war mehr als die Vorentscheidung gefallen.

Rote Laterne abgegeben
Im Schlussabschnitt konnte es sich der EHC Arosa leisten, einen Gang zurückzuschalten. Ohne ans Limit gehen zu müssen, verteidigten die Bündner den klaren Vorsprung gegen die je länger die Partie dauerte immer mehr resignierenden Gäste. Für einen der wenigen Höhepunkte und gleichzeitig den unrühmlichen Schlusspunkt sorgte der Wiler Claudio Fontana, der in der 57. Minute seinen vorzeitigen Abgang mit einem Frustfoul und einer anschliessenden Schiedsrichterbeleidigung provozierte. Dem EHC Arosa konnte dies recht sein. Dank dem 6:3 gegen Wil hat er gestern nicht nur den ersten Sieg in der (teil-) renovierten Eishalle Obersee geschafft, sondern gleichzeitig auch die rote Laterne abgeben können.
Neues Schlusslicht ist 1.-Liga-Aufsteiger Herisau, der im Tessin gegen Ceresio verlor. Diese beiden Teams sind auch die nächsten Gegner der Bündner. Dann wird sich zeigen, ob der gestrige Erfolg ein erster Schritt aus der Krise oder nur ein Strohfeuer war.

Südostschweiz am Sonntag

28.11.2009

Für Manojlovic zählt nur ein Sieg
Goran Manojlovic spricht vor dem heutigen Heimspiel der Aroser 1.-Liga-Eishockeyaner gegen Wil Klartext. Alles andere als drei Punkte wäre wie eine weitere Niederlage, sagt der Verteidiger. [mehr]

26.11.2009

Arosa führt, gleicht aus und verliert am Ende trotzdem
Der EHC Arosa hat sich die Heimspiel-Premiere in der umgebauten Eishalle Obersee anders vorgestellt. Gestern verloren die Bündner 1.-Liga-Eishockeyaner gegen Weinfelden in der Verlängerung mit 2:3. [mehr]

25.11.2009

Ritsch: «Es gibt keine Garantie im Leben, nur Tatsachen»
Mit nur sechs Punkten liegt der 1.-Liga-Eishockey-Klub EHC Arosa nach der Vorrunde am Tabellenende. Trainer Andreas Ritsch lässt sich dadurch aber nicht entmutigen und schaut dem weiteren Saisonverlauf mit Zuversicht entgegen. [mehr]

22.11.2009

Arosa realisiert in Wetzikon den ersten Dreipunktesieg
Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung hat der EHC Arosa in der Eishockey-1.-Liga gestern in Wetzikon seine Serie von elf Auswärtsspielen mit einem Erfolg beendet. Mit 4:2 wurde der erste Dreipunktesieg eingefahren. [mehr]

19.11.2009

Nur ein Punkt für Arosa in Weinfelden
Der EHC Arosa hat gestern in Weinfelden bei der 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen zwei Punkte verschenkt. Nach guten 50 Minuten zeigten die Gäste wieder ihre bekannten Disziplinlosigkeiten und kassierten zwei Tore in Unterzahl. [mehr]

15.11.2009

Aroser Sieglosigkeit hat weiterhin Bestand
In einem beidseitig auf bedenklich schwachem Niveau ausgetragenen 1.-Liga-Eishockeyspiel hat Arosa gestern Abend mit 1:4 auch in Uzwil verloren. Die Bündner warten somit weiterhin auf den ersten Dreipunktesieg der Saison. [mehr]

12.11.2009

Arosa kann auch in Bülach nicht punkten
Trotz zwei gewonnener Drittel hat der EHC Arosa in der Eishockey-1.-Liga gestern eine weitere Niederlage bezogen: 4:6 in Bülach. Einmal mehr standen eine Disziplinlosigkeit sowie vermeidbare Strafen am Beginn der Aroser Pleite. [mehr]

08.11.2009

Arosa auch in Frauenfeld ohne Siegchance
Zwar hat Arosa gestern in der 1.-Liga-Eishockey-Meisterschaft gegen Frauenfeld das erste und das letzte Tor erzielt. Es gewannen aber verdient die Thurgauer. [mehr]

06.11.2009

«Wenn wir jetzt nicht punkten, spielen wir gegen den Abstieg»
Lediglich zwei Punkte stehen nach sechs 1.-Liga-Partien auf dem Konto des EHC Arosa. Für Roger Meier, Präsident des Bündner Eishockey-Klubs, eine Enttäuschung. Er fordert von seinen Spielern mehr Einsatz und Stolz. [mehr]

01.11.2009

Strafen entscheiden erneut gegen Arosa
Der EHC Arosa hechelt immer noch dem ersten Sieg in der normalen Spielzeit hinterher. Gegen Pikes Oberthurgau verlor das Team von Andreas Ritsch gestern mit 0:5, wobei bei keinem Gegentor fünf Aroser auf dem Eis standen. [mehr]

29.10.2009

«Zick Zack» will mit Arosa in die Playoffs – und dann …
Der 23-jährige Fabian Ziegler steckt mit dem EHC Arosa im Tief. Nach fünf Runden belegen die 1.-Liga-Eishockeyaner aus dem Schanfigg den zweitletzten Rang. «Wir sind besser, als die Klassierung aussagt», ist der Stürmer überzeugt. [mehr]

25.10.2009

Arosa kassiert die nächste Kanterniederlage
Noch bei Spielmitte lautete das Resultat zwischen Winterthur und Arosa 2:2. Doch eine Strafenflut ab diesem Zeitpunkt sorgte gestern für weitere fünf Powerplaytore der Winterthurer zum 7:2 in der 1.-Liga-Eishockey-Meisterschaft. [mehr]

22.10.2009

Arosa in Dübendorf ohne eine Siegchance
In einem insgesamt erschreckend chwachen Erstliga-Spiel kassierte der EHC Arosa gestern in Dübendorf eine auch in dieser Höhe verdiente 3:8-Schlappe und muss sich in der Tabelle nun intensiv nach hinten orientieren. [mehr]

21.10.2009

Ritsch: «Fehlende Effizienz kostet Punkte»
Mit zwei Punkten aus den ersten drei Spielen ist dem EHC Arosa der Start in die 1.-Liga-Eishockey- Meisterschaft nicht nach Wunsch gelungen. Heute folgt das Auswärtsspiel beim Gruppen-Mitfavoriten EHC Dübendorf. [mehr]

18.10.2009

Arosa führt schnell, unterliegt dann aber dem Aufsteiger
Die 1.-Liga-Spiele des EHC Arosa ähneln sich: Gute Möglichkeiten werden zu wenig konsequent verwertet. Diese mangelnde Effizienz hat Herisau gestern gegen die Schanfigger Eishockeyaner mit 4:3 den ersten Saisonsieg ermöglicht. [mehr]

17.10.2009

Der EHC Arosa gastiert beim SC Herisau
In der Eishockey-1.-Liga setzt der EHC Arosa seine Serie an Auswärtsspielen morgen mit einem Gastspiel beim SC Herisau (20 Uhr) fort. Infolge Umbauarbeiten in der Aroser Eishalle müssen die Schanfigger bekanntlich mit elf Auswärtspartien in Folge ins Championat starten. Keine einfache Situation für die Equipe von Trainer Andreas Ritsch. Der souveräne Aufsteiger aus Herisau ist mit bloss einem gewonnenen Zähler in drei Partien bescheiden zur Meisterschaft gestartet. Zuletzt unterlag die Equipe von Trainer Yves Narbel auf eigenem Eis dem EHC Winterthur gar mit 0:6.

11.10.2009

Arosa unterliegt Ceresio in Lugano knapp
Im zweiten Meisterschaftsspiel hat der EHC Arosa gestern in Lugano gegen Ceresio in der Gruppe 1 der 1. Liga mit 2:3 verloren. Zu viele Strafen, kleine Fehler und der ineffiziente Abschluss waren die Gründe für die Niederlage. [mehr]

04.10.2009

EHC Arosa startet mit einem Auswärtssieg beim EC Wil
Dem EHC Arosa ist der Start in die neue 1.-Liga-Eishockey-Saison geglückt: Aus Wil nahm die Mannschaft von Andy Ritsch gestern nach einem interessanten, spannenden Match zwei Punkte mit nach Hause. Arosa siegte im Penaltyschiessen 4:3. [mehr]

03.10.2009

Marc Haueter: «Ausreden zählen und bringen nichts»
Mit dem Auswärtsspiel gegen den EC Wil beginnt heute für den EHC Arosa die neue 1.-Liga-Saison. Captain Marc Haueter ist überzeugt, dass sein Team trotz einer schwierigen Vorbereitung die Masterround erreichen wird.

Von René Weber

Die Frage, wie stark der EHC Arosa im Vergleich zum Vorjahr ist, bleibt lange unbeantwortet. Der 37-jährige Marc Haueter sitzt da und überlegt, was er sagen soll. «Auf dem Papier sind wir stärker, aber ...», sagt der Verteidiger, überlegt nochmals und fährt dann fort: «Unser Leistungsvermögen ist momentan kaum einzuschätzen. Durch den Umbau der Obersee-Eishalle war und ist ein geregelter Trainingsalltag unmöglich. Ob dies Auswirkungen auf den Saisonverlauf haben wird, weiss niemand. Ich hoffe es nicht.» Dass die Aroser 1.-Liga-Eishockeyaner während der gesamten Vorrunde auswärts antreten müssen, könnte zu einem zusätzlichen Nachteil werden. «Es wird sich zeigen, wie wir damit umgehen», erklärt Haueter. Grundsätzlich habe sein Team im Vorjahr auf fremdem Eis aber besser gespielt als auf heimischem. «Deshalb ist der Spielplan kein Handicap.»

Fehlende Erholungszeit ...
Mehr Sorgen bereiten dem Verteidiger die aktuellen Trainingbedingungen. Speziell die Anfangszeiten bleiben bis zur Eröffnung der Eishalle Obersee Anfang November problematisch. «Wenn man in Flims erst um 21.30 Uhr Eis hat, kommen die im Schanfigg lebenden Spieler nicht vor 2 Uhr ins Bett.» Dadurch komme die Erholungszeit zu kurz. Speziell dann, wenn jede Woche ein oder zwei Auswärtsspiele dazukommen. Haueter, der in seiner Karriere für die ZSC Lions, Rapperswil-Jona und Chur in der Nationalliga A spielte, bleibt trotz aller Widrigkeiten Optimist. «Jetzt sind wir Spieler gefordert. Wir müssen zusammenstehen und kämpfen.»

... und fehlende Automatismen
Neben der im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Anzahl Trainingseinheiten auf dem Eis kamen in der Vorbereitung auch noch viele verletzte und kranke Spieler erschwerend dazu. «Darunter leiden die Automatismen – sie fehlen im Moment», sagt Haueter. Jammern mag er aber nicht. In den Testspielen hatte sein Team auch starke Phasen. «Wenn es uns gelingt, diese Momente auszudehnen, müssen wir uns vor keinem Gegner verstecken.» Der in Untervaz lebende Maler erwähnt zudem «die Kameradschaft und den Aroser Teamgeist. Es macht allen Spass, zusammen auf dem Eis zu stehen.» Dies sei der Hauptgrund für ihn gewesen, eine weitere Saison anzuhängen. Ob die heute beginnende seine letzte wird, lässt er offen. «Vielleicht. Warten wir ab», sagt Haueter.

Obwohl Arosa vor wenigen Wochen ein Vorbereitungsspiel gegen Wil knapp verloren hat, ist Haueter überzeugt, heute Abend mit seinem Team in der Eishalle Bergholz reüssieren zu können. «Ein Sieg wäre für unser Selbstvertrauen Gold wert. Deshalb müssen wir alles dafür tun, damit wir das Eis mit Punkten verlassen.» Insgesamt erwartet der Captain einen ausgeglichenen Match und Meisterschaftsverlauf. «Winterthur, Dübendorf und Frauenfeld werden sich an der Spitze festsetzen. Für alle andern Klubs gibt es einen harten Kampf um die acht Playoff-Plätze.» Entsprechend müsse Arosa jeden Gegner ernst nehmen und für jeden Puck hart arbeiten. «Es wäre eine Katastrophe für mein Team und den gesamten Klub, wenn wir am Tabellenende herumspielen würden.» Angst, dass dies eintreten könnte, hat Haueter nicht. Im Aroser Team stecke genügend Potenzial, um die Masterround der besten sechs Teams erreichen zu können.

Kampf statt Ausreden
Kampf und Leidenschaft fordert Haueter von seinem Team. «Ausreden zählen und bringen nichts. Egal, wie misslich die Vorbereitung war, wie umständlich die Trainingszeiten sind und wie negativ die Resultate in den Testspielen waren, nun müssen wir Gas geben.» Vor einem Jahr, als er vom damaligen NLB-Absteiger EHC Chur nach Arosa wechselte, sei sein Team von der Aufbruchstimmung und Begeisterung im Schanfigg getragen worden. «Alle glaubten an den Erfolg. Im Moment fehlt mir dieses positive Denken. Dabei wäre es ungemein wichtig, um erfolgreich in die Saison starten zu können. Es braucht ab sofort wieder alle.»

Quelle: Die Südostschweiz

02.10.2009

Vor Saison der Bestätigung und der Ungewissheit
Der EHC Arosa steigt mit einem (fast) unveränderten Kader in die neue Saison. Trotz einer enttäuschend verlaufenden Vorbereitung soll in der morgen beginnenden 1.-Liga-Saison das Vorjahresresultat bestätigt werden.

Von René Weber

Nach langen Wochen der Vorbereitung ist es morgen Abend so weit. In der Wiler Bergholz-Eishalle nimmt der EHC Arosa um 17.30 Uhr den Spielbetrieb auf. Vorstand, Trainer und Spieler sind sich bewusst, dass schwierige Monate vor ihnen liegen. Durch den Umbau der Eishalle Obersee stand und steht den Schanfigger Eishockeyanern vorerst kein Eisfeld zur Verfügung. Die gesamte Vorbereitung musste auswärts, in Flims und Grüsch, absolviert werden. Bis Mitte Oktober wird sich daran nichts ändern. Dann kann in Arosa zumindest auf einer Mini-Aussenanlage trainiert werden.

Enttäuschende Vorbereitung
Entsprechend schwierig fällt eine Prognose der Leistungsstärke der Aroser Mannschaft. Nimmt man die Resultate der Vorbereitung als Massstab, steht die Mannschaft vor einer wenig verheissungsvollen Saison. Beinahe alle Testspiele gingen verloren, teils sogar gegen unterklassige Gegner. Spricht man mit den Protagonisten, sieht es besser aus. Neben den wenig optimalen Trainingsbedingungen fielen in der Testphase immer wieder Spieler aus. Die Absenzenliste beim Bündner Traditionsverein erreichte zwischenzeitlich ein rekordverdächtiges Ausmass. Nicht ein Vorbereitungsspiel konnte komplett bestritten werden. Rechtzeitig vor dem ersten Match nimmt die Verletzungs- und Krankheitsmisere aber ein Ende. Bis auf Stürmer Rico Bonorand stehen Trainer Andreas Ritsch morgen alle Akteure zur Verfügung. Ein Blick auf die Kaderliste zeigt, dass es die identischen Spieler sind, welche sich in der letzten Saison an der Spitze der Gruppe 1 etablierten. Dass am Ende «nur» der fünfte Rang herausschaute, lag an einer Schwächephase am Ende der Qualifikation. Die Saison endete später in den Playoffs gegen Dübendorf ebenfalls vorzeitig in den Viertelfinals.

Weg nicht verbauen
Obwohl durch den Abstieg des EHC Chur in die 2. Liga im Frühjahr zahlreiche Akteure verfügbar gewesen wären, die sich im Schanfigg teilweise selber anboten, verzichtete der EHC Arosa auf deren Dienste. Präsident Roger Meier begründet dies damit, dass man das Kader nur quantitativ verstärkt hätte. «Es bringt nichts, Spieler nach Arosa zu holen, die keine Verstärkung darstellen. Wir hätten damit nur einem jungen Aroser den Weg in die erste Mannschaft verbaut.» Ein weiterer Grund für die Passivität auf dem Transfermarkt waren die Finanzen. «Es wäre ein Witz gewesen, Geld für Spieler auszugeben, die wir nicht brauchen. Ich bin überzeugt, dass wir ohne grosse Zuzüge die Masterround erreichen werden», so Meier.

Figini einziger Transfer
So steigt Arosa morgen mit demselben Kader wie vor einem Jahr in die neue Saison. Die Ausnahme bildet Stefano Figini. Der Tessiner kehrt nach einer Saison mit dem EHC Aarau in der 1. Liga ins Schanfigg zurück. Durch den Zuzug des Verteidigers ergeben sich für Trainer Ritsch taktische Varianten. So spielte beispielsweise Verteidiger Dominik Hug, der im Verlauf der letzten Saison vom NLB-KLub Basel zum Team gestossen war, phasenweise als Stürmer. Einen Zuzug nicht im eigentlichen Sinn stellt zudem Patrick Kuppelwieser dar. Der Ur-Aroser fiel die gesamte letzte Saison mit einer Schulterverletzung aus und hat nun die Vorbereitung beschwerdefrei absolvieren können.

Quelle: Die Südostschweiz

02.10.2009

Ritsch: «Ich bin froh, dass es endlich losgeht»
Arosa-Trainer Andreas Ritsch ist nicht zu beneiden. Viele verletzte Spieler und die schwierigen Trainingsbedingungen verunmöglichten ihm eine geregelte Vorbereitung. Trotzdem ist er für die kommende Saison zuversichtlich.

Von René Weber

Im Vergleich zum Vorjahr standen die 1.-Liga-Eishockeyaner des EHC Arosa in der Vorbereitungsphase weniger auf dem Eis. Kompensiert wurde die durch den Umbau der Eishalle Obersee weggefallene Eiszeit mit einigen zusätzlichen Testspielen. «Nicht einmal konnten wir dabei allerdings komplett antreten», sagt Trainer Andreas Ritsch. Deshalb sei es falsch, die Resultate überzubewerten. «Durch die fehlenden Trainingsstunden fehlt meinem Team die Konstanz. Ich hoffe, dass wir dies mit jedem Meisterschaftsspiel besser in den Griff bekommen.» Trotz der Niederlagenflut weiss der Coach durchaus auch Gutes zu berichten. «Phasenweise haben wir sehr gut gespielt. Darauf gilt es aufzubauen. Obwohl ich insgesamt ein gutes Gefühl habe, weiss ich nicht, wo wir genau stehen. Deshalb bin ich froh, dass es endlich losgeht.»

Fehlende Erholungszeit
Die Trainingsbedingungen im Schanfigg werden sich in nächster Zeit nur bedingt verbessern. Dass man in zwei Wochen auf einer 20 auf 40 Meter kleinen temporären Ausseneisbahn arbeiten kann, ändert nichts daran. «Auf dieser Fläche sind taktische Übungen nicht möglich. Einmal pro Woche müssen wir deshalb bis zur Wiedereröffnung der Eishalle Anfang November weiterhin auswärts trainieren», so Ritsch. Der Fahrtweg nach Flims oder Grüsch sei das kleinste Übel. «Das grosse Problem sind die Trainingszeiten. Oft können wir erst nach 21 Uhr beginnen», so der Aroser Trainer. Dadurch komme die Erholung zu kurz. «Dies macht alles noch komplizierter. Ich muss stets darauf achten, dass ich meine Spieler nicht zu sehr forciere.»

Zuversicht im Team
Das morgige Startspiel gegen Wil stuft Ritsch als eines der wichtigsten der gesamten Saison ein. «Für die Moral wäre ein positiver Saisonstart wichtig. Insbesondere, wenn man wie wir nicht weiss, wo man steht. Aber egal, wie die Saison verläuft, die Trainingsbedingungen dürfen nie eine Ausrede sein», sagt Ritsch. Im Vorjahr habe sein Team bewiesen, was es kann. «Ich bin zuversichtlich. Trotz der bescheidenden Testphase ist die Moral im Team intakt und die Zuversicht gross. Entscheidend wird nun sein, dass wir in jedem Spiel mit Disziplin zu Werke gehen und die kleinen Dinge richtig machen. Wenn uns dies gelingt, schaffen wir mindestens Rang 6 und damit die Masterround-Teilnahme.»



NACHGEFRAGT

«Im Team steckt genug Potenzial»
«Bündner Tagblatt»: Michael Meier, das offizielle Saisonziel des EHC Arosa ist die Masterround. Ist der erste bis sechste Rang nach der Qualifikation realistisch?
Michael Meier: Ganz klar, ja. Im Team steckt genug Potenzial. Dies hat es in der letzten Saison bewiesen. Persönlich hoffe ich sogar darauf, dass Arosa im nächsten Frühjahr den Playoff-Halbfinal erreicht.

Eine mutige Zielsetzung. Durch den Umbau der Eishalle Obersee sind die Trainingsbedingungen bis Anfang November alles andere als ideal.
Darüber sollten wir und auch die Spieler nicht klagen. Es ist, wie es ist. Eine Ausrede dürfen der Umbau sowie die unmittelbaren Folgen deshalb für das Fanionteam nicht sein. Dasselbe gilt für den Spielplan. Unsere Spieler wissen schon lange, dass sie in der Vorrunde zu allen Partien auswärts antreten müssen, sie konnten sich darauf einstellen.

Im Vergleich zur Vorsaison hat sich das Aroser 1.-Liga-Kader kaum verändert. Als Sportchef genossen Sie einen ruhigen Sommer.
Ich bin froh, dass früh klar war, dass alle Spieler bleiben. Auf der faulen Haut lag ich deshalb aber nicht. Der Umbau der Eishalle ist und wird auch in den kommenden Wochen mit einem organisatorischen Mehraufwand verbunden sein. Als Sportchef bin ich zudem nicht nur für die erste Mannschaft verantwortlich. Der Nachwuchs, der mir sehr am Herzen liegt, muss betreut und geführt werden. Er ist das Kernstück und die Zukunft des EHC Arosa.

Quelle: Die Südostschweiz

29.09.2009

Meisterschaftsstart in Wil gleichzeitig EC Wil – EHC Arosa und FC Wil – FC Biel-Bienne

Nach der letzten Testpartie vom vergangenen Samstag gilt es am 3. Oktober um 17:30 Uhr im Bergholz in Wil ernst für den EHC Arosa. Zur gleichen Zeit wird im Bergholz auch das Challenge League (NLB) Fussball Spiel zwischen dem FC Wil und dem FC Biel-Bienne angepfiffen. Beide Partien beginnen um 17:30 Uhr. Es wird mit Behinderungen und Wartezeiten rund ums Bergholz gerechnet. Es wird empfohlen, wenn immer möglich mit dem ÖV anzureisen, genügend Zeit für die Anreise einzuberechnen oder noch besser, mit dem Fancar anzreisen! Der EHC Arosa hofft auf lautstarke Unterstützung ab der 1. Spielminute!

13.08.2009

Der EHC Arosa erhält auf Grund der Initiative der Sensler und dank der Unterstüzung aller fünf(!) Fanclubs eine neue Blockfahne. Bei optimalem Verlauf kommt diese noch in den Vorbereitungsspielen zum Einsatz!

15.09.2009

Gerne veröffentlichen wir an dieser Stelle den Eintrag von Jeanin Bommer, welchen sie am Montag, 14. September 2009 im Gästebuch platziert hat:

Hallo liebe "Ehemalige" und "Noch" Arosa-Fans
Wir haben uns gedacht, es wäre doch mal wieder schön in alten Erinnerungen zu schwelgen, "Alte Aroser-Fans" zu treffen, über unsere Streiche zu plaudern und nätürlich wie zu früheren Zeiten unsere "Sunna-Buaba"anzufeuern. Deshalb machen wir einen Ausflug ans ans Auswärtsspiel vom 7. November; Frauenfeld-Arosa um 16.00 Uhr mit anschliessendem Nachtessen beim ehemaligen Präsident vom Arosa-Fan-Club-Mels im Restaurant Rebstock. Na, was meint Ihr dazu? Seid Ihr dabei? Dann meldet Euch doch an unter Nummer 079 504 94 70 (Marlis Hobby, Mels) oder 079 285 10 86 (Jeanin Bommer, Chur)

Wir freuen uns auf Euch und HOPP AROSA


13.08.2009

Appenzeller Alpenbitter
Bereits jetzt sollte der Termin vom Samstag, 17. Oktober 2009 in der Agenda dick angestrichen werden. An diesem Tag findet die legendäre Fanreise statt. Dieses Mal wagen wir uns, in die Geheimnisse des Appenzeller Alpenbitters Einblick zu nehmen – und vielleicht auch das ein oder andere Schlückchen zu probieren. Mit geölter Stimme geht es nach einem urchigen Nachtessen weiter zum Meisterschaftsspiel gegen den SC Herisau. Detaillierte Infos und Anmeldung folgen zu gegebener Zeit.

Generalversammlung
Die diesjährige Generalversammlung findet anlässlich des zweiten Heimspiels statt. Dies wird am Samstag, 28. November 2009 der Fall sein. Auch hier folgt die definitive Einladung rechtzeitig.

23.07.2009

Am vergangenen Wochenende führten wir die Hitsch54-Trophy trotz Schnee, Regen, Wind und Sonne erfolgreich durch. Was im Winter begann, konnten im Sommer die Flinken Flaschen und die Ried Frösch Mixed zu ihren Gunsten entscheiden.

Bilder

14.05.2009

Nach langem Warten konnten wir endlich zwei Projektbilder unserer neuen Heimat auftreiben. Leider handelt es sich dabei "nur" um die Aussenansicht. Gespannt müssen wir daher weiter zuwarten, wie unser neues Wohnzimmer einmal aussehen wird.




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